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"LAUF10!" 2022 endet offiziell mit Abschlusslauf in Wolnzach

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Laufverein Deggendorf beteiligt sich mit großem Team am 10 km-Lauf

Glückliche Lauf10!-Teilnehmer beim Abschlusslauf in Wolnzach 2022

Von 0 auf 10 km in 10 Wochen. Auch dieses Jahr meistern dank strukturiertem Training wieder 20 Laufanfänger mit dem LV Deggendorf die 10 km Abschluss-Strecke in Wolnzach.

Die Aktion "Lauf10!", die von der Abendschau im Bayerischen Fernsehen zusammen mit dem Bayerischen Landessportverband (BLSV), dem Bayerischen Leichtathletik-Verband (BLV) und dem Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München unter dem Motto „Bayern bewegt sich“ durchgeführt wurde, endete am 16. Juli mit einem gemeinsamen 10 km-Lauf in Wolnzach.
Ziel der Aktion war, sich so weit fit zu machen, dass man einen 10 km-Lauf bestehen kann. Dabei zählt nicht die Zeit, sondern das Ankommen. Das zeigten die Deggendorfer in bravouröser Manier. Mit einer stolzen Zahl von rund 40 Laufinteressierten begannen die Trainer und Betreuer des LV Deggendorf im April die Aktion "Lauf10!" 2022. Während der folgenden 10 Wochen war an den einzelnen Trainingstagen montags, mittwochs und samstags immer eine große Gruppe anwesend. Trainiert wurde nach speziellen Trainingsplänen die von der TU München für Lauf 10! entwickelt wurden.

Zufriedenes Lauf10! Trainergespann in Wolnzach 2022

Am offiziellen Abschluss-Lauf am Freitag, 16. Juli in Wolnzach, haben dann 20 Teilnehmer mit ihren sechs Trainern teilgenommen. Die gute Beteiligung ist ein zusätzlicher Beleg für die Tatsache, dass sich die Veranstaltung einer hohen Beliebtheit erfreut und allen Beteiligten Spaß gemacht hat. Die LV-Trainer Brigit Wacker, Verena Hartl, Birgit Graßler-Penzkofer, Alexander Stuka, Petra Schwankl, Stefanie Peinkofer waren natürlich als Betreuer mit von der Partie.
Der Startschuss für den gemeinsamen 10 km Abschlusslauf wurde im Wolnzacher Stadion gegen 17.00 Uhr gegeben. Rund 4.000 Teilnehmer waren außer den Deggendorfern mit am Start. Die äußeren Bedingungen waren sommerlich gut bei 27 Grad. Die Strecke führte durch und um Wolnzach. Mit einem kleinen ca. 2 km langen Anstieg ging es dann am Waldrand vorbei an Hopfenfeldern mit tollem Ausblick. An der Strecke gab es nach ca. jedem Kilometer eine Verpflegungsstation mit Wasser und teilweise geschnittenem Obst. Auch für Abkühlung wurde durch zahlreiche Wassersprenger reichlich gesorgt. Zusätzliche Unterstützung mit Musik, wie Alphornbläser und Trommler, sorgten für Motivation und gute Stimmung. Die Zuschauer und Anwohner an der Strecke sorgten für eine großartige Atmosphäre. Der Zieleinlauf im Ortskern von Wolnzach war voll besucht und sorgte zum Abschluss nochmal für Gänsehaut bei unseren Lauf10!-Teilnehmern.

Starke Truppe in Wolnzach 2022

Es haben alle unsere Lauf10!-Schützlinge unter 1:30 Stunden ins Ziel geschafft. Die ersten unserer Teilnehmer kamen bei 1:10 Stunden ins Ziel, die letzte mit einer großartigen Zeit von 1:27 Stunden.
Im Anschluss ging es noch für alle Teilnehmer auf das Hopfenfest in Wolnzach, wo Trainer und Teilnehmer ihre Erfolge ausgiebig feierten.
Die Lauf10! -Verantwortlichen des Laufvereins Deggendorf möchten sich auf diesem Wege ganz herzlich für die rege Teilnahme am 10-wöchigen Training der Aktion bedanken. Ihnen hat es viel Spaß gemacht und sie hoffen dasselbe auch von den Teilnehmern.


In der folgenden Zeit ist aber nicht Schluss mit dem Laufen, in den Sommermonaten wird jeweils donnerstags um 18.00 an der Trat/Donau Wald Stadion weiterhin ein Lauftreff für die "Lauf10!-Absolventen 2022" stattfinden. Wer den Einstieg verpasst hat, wird jederzeit in eine der vielen Laufgruppen des LVs herzlich aufgenommen – natürlich auch nur mal zum reinschnuppern.

Challenge Roth 2022 - LV'ler finishen mit starken Leistungen

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Starke LV'ler bei der Challenge Roth

Nach monatelanger Vorbereitung war es am 03. Juli 2022 endlich so weit: der DATEV Challenge Roth, das größte und populärste Triathlon Langdistanzennen der Welt, ging in eine neue Runde. An der Veranstaltung nahmen etwa 3.200 Einzelstarter und 500 Staffeln aus zahlreichen Nationen teil. Endlich war es coronabedingt auch wieder erlaubt, als Zuschauer an der Strecke zu stehen und die Sportler anzufeuern. So galt es für die Athleten vor 250.000 Zuschauern und einer wahnsinnig guten Stimmung zu zeigen, was in ihnen steckt.

Happy im Ziel - Wolfgang Scheingraber in Roth 2022

Unter ihnen mit Wolfgang Scheingraber, Martin Kempinger, David Jocham, Thomas Mader, Ludwig Jungmayer und Stefan Neppl auch sechs Athleten des Laufverein Deggendorf sowie Maxime Chiris, der als Schwimmer für die Staffel "Ein Team – Ein Gedanke – Ein Ziel" startete.
In Roth werden zuerst 3,8 km geschwommen, dann 180 km geradelt und im Anschluss folgt noch ein Marathonlauf über 42,195 km.
Bei strahlendem Sonnenschein und heißen 32°C Grad erfolgte am frühen Morgen der Start am Wettkampftag. Als erstes kamen die Profis dran, danach wurden die Athleten blockweise in das Wasser des Main-Donau-Kanales geschickt.

Ein strahlender Thomas Mader im Ziel der Challenge Roth

Anschließend ging es auf die sehr abwechslungsreiche Radstrecke, auf der auch 1.200 Höhenmeter zu bewältigen waren und durch viele Ortschaften führte. Dabei wurden die Teilnehmer von den zehntausenden Zuschauern lautstark angefeuert. Vor allem am sogenannten Solarer Berg fuhren die Athleten durch eine von Zuschauern gebildete schmale Gasse und die lautstarken Anfeuerungsrufe trugen die Fahrer förmlich über den Berg. Was für ein Erlebnis!
Zum Schluss erfolgte der Wechsel auf die Marathon-Laufstrecke, die entlang des Main-Donau-Kanales als Wendepunktstrecke führte. Große Teile der Schotterstrecke wiesen lange Geraden ohne Schatten auf, was sich wegen der hohen Temperaturen als sehr nachteilig erwies. Das Laufen entwickelte sich zu einer Herausforderung im Kampf gegen die Uhr und vor allem gegen sich selbst. Da war besonders wichtig, seinen Körper an den zahlreichen Verpflegungsstellen zu kühlen, genügend Flüssigkeit und Nahrung aufzunehmen, um nicht zu dehydrieren und einen Hitzeschock zu bekommen.

David Jocham auf der Radstrecke in Roth

Die Starter des LV zeigten großen Kampfgeist und erreichten in sehr guten Zeiten das Ziel. Thomas Mader kam als erster des LV nach 10:17:38 Std. im Ziel an, Martin Kempinger erreichte nach 10:39:12 Std. die Ziellinie, dicht gefolgt von Wolfgang Scheingraber (10:41:10 Std.), der ärgerlicherweise auf der Strecke zwei Reifenplatzer zu verzeichnen hatte, sich jedoch von seinem Ziel dadurch nicht abbringen ließ. Nach 12:14:13 Std. beendete David Jocham den Wettkampf, Stefan Neppl finishte in 12:16:50 Std. und Ludwig Jungmayer überquerte die Ziellinie nach 15:20:35 Std.


Maxime Chiris, der in einer Staffel startete, stieg nach 3,8 km Schwimmdistanz bereits nach 00:57:48h wieder aus dem Wasser.
Eine großartige Leistung unserer sieben LV Mitglieder, auf die sie besonders stolz sein können!


Auch in diesem Jahr bot der Veranstalter wieder eine perfekte Organisation und das Publikum sorgte entlang aller Strecken für unvergleichliche und einzigartige Stimmung, weshalb der ein oder andere LV-ler gewiss auch wieder im kommenden Jahr bei der Challenge Roth starten wird.

Laufverein Deggendorf mit starker Beteiligung beim Ammersee Triathlon

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Lena Ringlhäuser mit ungefährdetem Start-Ziel Sieg

Starke LV'ler beim Ammersee Triathlon

Am Samstag, den 09.07.2022 nahmen in Dießen am Ammersee insgesamt 8 Athleten des Laufvereins Deggendorf am dortigen Triathlon bei guten Witterungsbedingungen teil. Insgesamt stellten sich etwa 250 Teilnehmer der Herausforderung Triathlon.

Während der Triathlon bereits seit zwanzig Jahren stattfindet, war er heuer für die meisten Deggendorfer Triathleten der zweite Triathlon ihres jungen Sportlerlebens. Die Athleten wurden, wie immer, von ihrem Trainer Tobias Hanf begleitet und optimal betreut. Zudem waren wieder viele Supporter dabei und feuerten die Sportler an.

Nachdem die Startunterlagen abgeholt waren und die Wechselzone eingerichtet wurde bereiteten sich die LV–Kids auf ihre jeweiligen Wettkämpfe vor.

Als Erste, weil Jüngste, musste Helena Pledl ins kalte Nass. In ihrer Klasse Schüler B musste sie sich mit fünf anderen Mädels messen. Nach dem Schwimmen war Helena noch vorletzte. Jedoch konnte sie sich wieder Mal auf ihre „starken“ Disziplinen Radfahren (zweitbeste Zeit) und Laufen (beste Zeit) verlassen und wurde durch diese Leistungen hervorragende Zweite. Stolz nahm sie auf dem Siegerpodest den Pokal bei ihrem erst zweiten Triathlon entgegen.

Helena Pledl beim Ammersee Triathlon 2022

Der Nächste LV'ler war Simeon Funck (Jahrgang 2010) in der Klasse Schüler A. Er ging mit weiteren acht Jungs (größtenteils Jahrgang 2009) in den Wettkampf. Ein solides Schwimmen (5. Platz) und Radfahren (7. Platz) sowie ein hervorragendes Laufen (Platz 2) brachten ihm einen fünften Gesamtrang ein. In Anbetracht der starken Konkurrenz war es wieder ein guter Wettkampf von Simeon.

In der Klasse Jugend B Weiblich (Jahrgang 2007/2008) gingen Lena Ringlhäuser und Alexandra Odishvili für den LV an den Start. Für Alexandra lief es anfangs nicht so gut. Sie zeigte jedoch Kämpferherz und zog den Wettkampf sehr gut durch und konnte wieder sehr viel Erfahrungen mitnehmen.
Lena feierte einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg, wobei sie ihrer Konkurrenz bereits bei ihrer Paradedisziplin, durch eine überragende Schwimmleistung den Zahn zog. Mit einem Riesenvorsprung kam sie aus dem Wasser und musste im Radfahren und Laufen nicht mal mehr an ihre Leistungsgrenze gehen, um sich den ersten Platz zu sichern.

Simeon Funck beim Ammersee Triathlon 2022

Als letztes LV-Mitglied bestritt Robin Hanf den Volkstriathlon (eine etwas verkürzte Sprintdistanz). Hier musste er sich ausschließlich mit Erwachsenen messen, was ihm den ersten Platz in der Klasse Jugend A einbrachte. Zudem konnte er sich unter den 23 Teilnehmern den zwölften Platz sichern. Ohne spezielles Triathlon-Training eine starke Leistung!

Speziell bei Robins Wettkampf präsentierte sich der LV als eine starke Einheit. Er wurde von der ganzen LV-Gruppe angefeuert und ins Ziel getragen. Dass es innerhalb dieser Gruppe (Athleten, Eltern und natürlich Trainer) einfach passt und jeder mit sehr viel Spaß und Eifer dabei ist, konnte an diesem Tag auch jeder der restlichen Anwesenden spüren und sehen.

 

Text: Mario Pledl