Aktuelles

LV Triathleten erfogreich am Walch- und Rothsee

von dem Presseteam

Podestplätze für Laura Binder und Martin Kempinger

Laura und Simeon im Finisher-Trikot nach ihrem Wettkampf

Der LV Deggendorf ist im Landkreis die sportliche Heimat für junge und jung gebliebene Triathleten. Der LV richtet nicht nur selbst einen Triathlon aus, seine Mitglieder sind auch auswärts regelmäßig am Start.
Am vergangenen Wochenende nahm eine Abordnung der Jugendabteilung am 35. Memmert Rothsee Triathlon teil. Die zweitägige Triathlon Großveranstaltung, bei der am Samstag der Deutsche Jugendcup und die Deutsche Triahtlon Bundesliga ausgetragen wurden, bot ein rasantes und spannendes Spektakel für alle Teilnehmer und Zuschauer.  In der Klasse Jugend B gingen Simeon Funck (JG2010) und Laura Binder (JG2010) an den Start. Für die beiden standen 400 m Freiwasser - Schwimmen, 10 km Radfahren und 2,5 km Laufen auf dem Programm. Lena Ringlhäuser (JG2008) startete in der Jugend B. Hier wurden von den Teilnehmern 750 m Freiwasserschwimmen, 20,6 km Radfahren und 5 km Laufen gefordert.
Gemeinsam mit ca. 2000 weiteren Teilnehmern starteten die drei Deggendorfer bei gutem aber windigen Wetterbedingungen. Wellengang im See und Gegenwind beim Radfahren erschwerten allen Teilnehmern das gewünschte Tempo immer zu halten. Dafür wurden die Athleten von den Zuschauern jedoch kräftig angefeuert.

Der Start von Simeon und Laura war Samstag bereits vormittags (10:05 Uhr), der Start von Lena dagegen erst am Abend (17:45 Uhr).
Laura Binder kam als Zweite aus dem Wasser, übernahm beim Radfahren die Führung und konnte den ersten Platz beim Laufen souverän halten. Sie siegte mit einer Zeit 0:39:02.02 und einem Vorsprung von 0:00:22.61.
Simeon Funck kam als 5. aus dem Wasser, fiel beim Radfahren leider auf Platz 10 zurück, konnte aber beim Laufen die beste Zeit in seiner Wertung erzielen und landete so denkbar knapp bei einer Gesamtzeit von 0:38:09.91 mit Rückstand von 63 Hundertstel auf einen sehr guten 4. Platz.
Lena Ringelhäuser kam sehr gut als 3. aus dem Wasser. Nach einer durch den Gegenwind fordernden Radstrecke und überzeugte Lena nach dem Laufen mit einem 5. Platz in einer Zeit von 1:23:56.93.

Andreas Schmid und Donat Mathea

Am Sonntag, den 23. Juni waren ebenfalls drei LV Triathleten auswärts am Start: Ziel war wie für die übrigen 1100 Teilnehmer die Challenge Kaiserwinkl-Walchsee in Tirol / Österreich. Andreas Schmid und Donat Mathea stellten sich der Triathlon Mitteldistanz (1.9 km Schwimmen, 85 km Radfahren 21 km Laufen (Halbmarathon)). Der Walchsee bot für das Schwimmen angenehme Temperaturen, jedoch war aufgrund der niedrigen Außentemperaturen der Neoprenanzug für alle Teilnehmer Pflicht. Ansonsten hatten spielte das Wetter mit: Während die Vortage noch heiß (bis 30 Grad) waren und Gewitter mit viel Regen die Veranstaltung bedrohten, herrschte am Renntag selbst zum Glück perfektes Wetter mit leichter Bewölkung bei angenehmen 18 Grad. So konnte die landschaftlich schöne und bergige Radstrecke im Kaiserwinkl mit tollem Bergpanorama auch besser bewältigt werden. Hier galt es die anspruchsvolle Strecke mit vielen Anstiegen, steilen Abfahrten, einer Serpentine und engen Straßen zu möglichst schnell hinter sich zu bringen, bevor dann zum Schluss die 21 km Laufen absolviert wurden, indem der Walchsee noch viermal umrundet werden musste.
Donat Mathea benötigte für diese Distanzen insgesamt 05:12:35 (hh:mm:ss) und belegte damit den 53. Platz in der Altersklasse (AK) 40-44. Nur wenig später folgte ihm der Vereinskamerad Andreas Schmid in 05:14:50 (40. Platz AK 45-49).
Martin Kempinger entschied sich an diesem Wettkampftag für die Variation „Aquabike“(Swim+Bike). Dieser Wettkampf war für ihn als letzte Vorbereitung für den geplanten Langdistanz Triathlon am 7. Juli in Roth vorgesehen. Am Walchsee zeigte Martin, dass er bereits gut in Form ist. Er konnte die Schwimm- und Radstrecke in 03:09:43 zurücklegen und belegte damit den 1. Platz in der AK 30-39. Die Vereinsmitglieder vom LV Deggendorf gratulieren zum erfolgreichen Abscheiden der Triathleten am Rothsee und Walchsee und drücken Martin und allen anderen LV-Startern schon einmal die Daumen für eine erfolgreiche Triathlon Teilnahme am kommenden Wochenende in Roth.

Sechs LV-Triathleten meistern in St. Pölten die Mitteldistanz

von dem Presseteam

Amelie Hanf schwimmt, radelt und läuft von Erfolg zu Erfolg

Wolfgang Scheingraber, Donat Mathea, Martin Kempinger, Thomas Mader und Amelie Hanf in St. Pölten

Bereits eine Woche nach dem Deggendorfer Triathlon machten sich sechs Mitglieder des Laufvereins Deggendorf in Sachen Triathlon auf den Weg gen St. Pölten/Niederösterreich. Hier erwartete sie die Challenge St. Pölten, die dieses Jahr zum vierten Mal von der Challenge Family am 26. Mai 2024 ausgerichtet wurde.
Während in Deggendorf am Hackerweiher noch die kürzeren Distanzen „Sprint“ und „Olympisch“ auf dem Programm standen, galt es nun in St. Pölten am Viehofner See die sogenannte Mitteldistanz zu bestehen. Hierbei müssen 1,9 km geschwommen, 90 km geradelt und abschließend noch 21 km (= Halbmarathon) gelaufen werden.

Bei guten bis sehr guten Wetterbedingungen stellten sich die sechs LV-Athleten Amelie Hanf, Wolfgang Scheingraber, Donat Mathea, Thomas Mader, Martin Kempinger und Max Aigner zusammen mit rund 1000 weiteren Teilnehmern an den Start.

Geschwommen wurde im Neoprenanzug im Viehofner See und mit 200 m Landgang, dazwischen im Ratzersdorfer See. Danach folgte eine 90 km lange Radstrecke mit rund 1000 Höhenmetern durch das Weinbaugebiet Wacha, bevor die Laufstrecke (21 km) entlang der Traisen den Triathlon beendete. Auf der gesamten Strecke wurden die Athleten nicht nur von den Anwohnern kräftig angefeuert, die Veranstaltung wurde auch live im ORF und auf Youtube übertragen.

Strahlende LV-ler: Wolfgang Scheingraber Max Aigner Thomas Mader

Von den sechs Deggendorfern kam Wolfgang Scheingraber als erster ins Ziel. Er absolvierte die Distanz in 04:48:17 (hh:mm:ss) und belegte damit den 7. Platz in der Altersklasse (AK) 40-44.
Amelie Hanf folgte ihm nicht viel später. Nach 04:54:08 konnte sie die Ziellinie überqueren und belegte damit den ersten Platz in der AK 20-24. Dieses war der zweite Sieg von Amelie innerhalb einer Woche, da sie bereits am 19.5. in Deggendorf den ersten Platz bei den Damen in der Sprintdistanz gewinnen konnte. Der Erfolg in St. Pölten brachte ihr neben einen Podestplatz auch noch die Qualifikation für die Challenge Championship Samorin/Slowakei am 18.05.2025 ein.
Nur 18 bzw. 47 Sekunden später folgten Amelie die Vereinskameraden Max Aigner (04:54:26, Platz 29 in der AK 25-29) und Thomas Mader (04:55:00 Platz 48 in der AK 35-39).
Komplettiert wurde das Deggendorfer Sextett dann an der Ziellinie durch Martin Kempinger (05:05:00; Platz 65 in der AK 35-39) und Donat Mathea (05:22:37; Platz 49 in der AK 40-44).

Nach diesem großartigen Wettkampf kehrten alle zufrieden nach Deggendorf zurück. Die Erfahrungen aus diesem Triathlon werden sicher auch in den nächsten Wettkampf einfließen. Die Saison hat ja gerade erst begonnen!

LV Deggendorf zum 18. Mal Triathlonausrichter

von dem Presseteam

Teilnehmerrekord mit rund 280 Finishern – Luca Bauer und Barbara Drewlo neue Niederbayerische Meister

Ein Teil der zahlreichen) LV Helfer freuen sich über die gelungene Veranstaltung

Mit idealem Triathlon -Wetter wurden die rund 280 Teilnehmer des 18. Deggendorfer Triathlons vergangenen Pfingstsonntag belohnt. Barbara Drewlo (ohne Verein) und Luca Bauer (TWin Neumarkt) konnten die Olympische Distanz für sich entscheiden und sind neue Niederbayerische Meister 2024. Den Sieg bei der Sprintdistanz holten sich Amelie Hanf vom ausrichtenden LV Deggendorf und Markus Schipper (Tria TV Bad Mergentheim).

Die Verantwortlichen des LV Deggendorf um den Vorstand Peter Pisinger und den LV-Triathlon-Organisator Christopher Stangl freuten sich, dass auch dieses Jahr der Deggendorfer Triathlon trotz der fortbestehenden Langzeitbaustelle auf der „traditionellen“ Radstrecke dennoch wieder stattfinden konnte.
Die LV Organisatoren griffen dabei auf die alternative Radstrecke vom Vorjahr zurück. Dieses wurde auch durch die erneute großzügige Unterstützung der Firma Streicher bei der Absperrung der Radstrecke erst ermöglicht.

Die ohnehin umfangreichen Vorbereitungen für diese Veranstaltung hielt den LV Deggendorf jedoch nicht davon ab, das Triathlon Angebot dieses Jahr erneut zu erweitern: Erstmals wurde nun auch ein Schüler und Jugend Triathlon für den interessierten Nachwuchs angeboten.
Zum zweiten Mal bestand auch zusätzlich wieder die Möglichkeit als Team (Staffel) am Triathlon teilzunehmen. Diese Angebote wurden von rund 30 Triathleten gerne angenommen. Somit konnte nicht nur ein neuer Teilnehmerrekord für den Deggendorfer Triathlon erreicht, sondern auch der Einstieg in diese vielseitige und spannende Sportart für Interessierte erweitert werden.

Nach Begrüßung und Wettkampfbesprechung durch Christopher Stangl sowie vom LV-Vorstand, fiel pünktlich um 09.00 Uhr für die Olympische Distanz und um 09.15 Uhr für die Sprintdistanz der „Startschuss“. Die Teilnehmer stürzten sich ins Wasser und hatten eine 400 m bzw. 1,5 km lange Schwimmstrecke im Hackerweiher zu bewältigen. Die sonnigen Temperaturen hatten den Hackerweiher auf ca. 20 Grad aufgewärmt, so dass die meisten Athleten den Neoprenanzug bevorzugten.

Die niederbayerischen Meister sowie die Zweit und Drittplazierten in der Olympischen Triathlon Distanz

Insgesamt nahmen 131 Teilnehmer am Triathlon in der Sprintdistanz teil. Gegenüber dem Vorjahr (72 Teilnehmer) hatte sich die Teilnehmerzahl damit fast verdoppelt. Bei dieser Ausrichtung des Triathlons, die auch als Volkstriathlon bezeichnet wird, folgt nach dem Schwimmen (400 m) das Radeln über die Distanz von 10 km und der Lauf über 5 km.
Als erste Schwimmerin stieg bei den Damen Sophie Schumann (TSV Cottbus Abt. Triathlon) nach 05:47 (Min:Sek.) aus dem Wasser, gefolgt von Amelie Hanf (LV Deggendorf), die knapp 30 Sekunden später das Ufer erreichte. Sophie Schumann verlor ihren Vorsprung nach dem Radfahren. Beim Laufen wurde sie dann noch von Christine Steger (tri.P.coaching) überholt. Am Ende gewann Amelie Hanf wie bereits im Vorjahr in knapp über einer Stunde (01:00:08) vor Christine Steger (1:02:43) und Sophie Schumann (01:03:16) in der Sprintdistanz der Damen.
Bei den Herren blieben die Top 3 der Sprintdistanz alle unter der Stundengrenze. Knapp konnte sich Markus Schipper (Tria TV Bad Mergentheim) in 53:48 den ersten Platz sichern. Ihm folgten nur wenig später Matteo Wiedemann (TWin Neumarkt) in 54:00 und Armin Reif (TV Zwiesel) in ebenfalls exakt 54 Minuten.

Eine Viertelstunde vor den „Sprintern“ hatten sich bereits die 120 Teilnehmer der Olympischen Distanz auf den Weg gemacht. Hier hatte sich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr fast verdreifacht. Vor den „olympischen“ Triathleten lagen 1,5 km Schwimmen, 40 km Radeln und 10 km Laufen.

Luca Bauer (TWin Neumarkt), der Vorjahreszweite in der niederbayerischen Meisterschaft für die Olympische Distanz, konnte diesmal den Wettbewerb für sich entscheiden. Während des Schwimmens kam es zu einem Kopf an Kopf Rennen zwischen Luca Bauer und Maxime Chiris (LV Deggendorf), dem Vorjahresdritten. Beide verließen das Wasser nach 22:38 in Richtung Wechselzone, um auf das Fahrrad zu steigen. Auf der Radstrecke hatte Bauer dagegen die Nase vorn und konnte den Vorsprung dann bis zum Ziel, dass er in 01:57:54 erreichte, halten. Diese 15 Sekunden Vorsprung reichten für den Gewinn der niederbayerischen Meisterschaft vor Maxime Chiris (01:58:09) und dem Drittplazierten Sebastian Gaßner (TSV Gaimersheim, 02:00:41).

Die Gewinnerin in der Triathlon Sprintdistanz Amelie Hanf (LV Deggendorf)

Bei den „olympischen“ Frauen wurde die niederbayerische Meisterschaft ebenfalls in einem spannenden Rennen ausgetragen. Hier verließ Barbara Drewlo (ohne Verein) nach 27:44 Min. als Erste das Wasser, Anna Maria Kipphardt (WSV Otterkirchen) war ihr jedoch mit einer Schwimmzeit von 29:14 Min. dicht auf den Fersen und zog beim Radfahren an ihrer Konkurrentin vorbei. Den Sieg holte sich Drewlo auf der abschließenden Laufstrecke, wobei sie die 10 km unter 40 min laufen konnte. Beide lieferten sich über den ganzen Triathlon ein Kopf an Kopf Rennen, dass Drewlo mit 02:16:54 knapp vor Kipphardt mit 02:18:05 für sich letztlich entscheiden konnte. Die Vorjahressiegerin der niederbayerischen Meisterschaft Silvie Kurz (FC Fürstenzell) sicherte sich heuer mit 02:28:01 den dritten Platz.

Für die Niederbayerische Meisterschaft in der olympischen Triathlon Distanz waren von den 120 Teilnehmern nur 39 Triathleten gemeldet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass es auch unter den 81 Teilnehmern, die sich nicht für die Meisterschaft angemeldet hatten, hervorragende sportliche Leistungen gab: Die beiden „tagesschnellsten“ Herren auf dieser Distanz waren Daniel Appelhans (ohne Verein) in 01:55:33 und Ralf Preissl (tri.P.coaching) in 01:55:44. Appelhans beeindruckte vor allem mit der besten läuferischen Zeit, wobei der die 10 km - nach dem Schwimmen und Radeln - als einziger an dem Tag unter 35 Minuten (34:51) lief. Bei den Damen war Tina Grieger (MaliCrew e.V.) mit deutlichem Abstand vor Barbara Drewlo die schnellste Teilnehmerin an diesem Tag: Sie benötigte gerade einmal 02:11:05 für die olympische Distanz.

Ebenfalls gingen dieses Jahr insgesamt 22 Athleten in 8 Staffeln an den Start. Diese starteten sowohl in der Sprint- als auch in der Olympischen Distanz. Die Staffel unterschieden sich je nach Anzahl der Triathleten (2 oder 3) und ihrer Zusammensetzung (weiblich, männlich oder mixed). Alle Staffeln erreichten die Ziellinie und feierten später ihren gemeinsamen Erfolg.

Die Stimmung im Start- Wechsel- und Zielbereich war Dank des guten Wetters super, die Athleten wurden von den Zuschauern kräftig angefeuert. Moderator Sepp Huber umrahmte die Veranstaltung auf unterhaltsame Art und Weise und motivierte sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer. Die Organisation des Ausrichters und vor allem die umfangreiche Versorgung wurden von den Teilnehmern hoch gelobt. Ein Dank von Seiten der Verantwortlichen geht natürlich an Feuerwehr, Rettungssanitäter, Polizei, Wasserwacht und alle Helfer und Sponsoren des Vereins. Ohne sie würde diese Triathlon-Veranstaltung nicht so reibungslos ablaufen.