Aktuelles

Laufend fit durch den Winter

von dem Presseteam

Schnupper Lauftreff beim LV Deggendorf am 19. & 22. Oktober

Der Laufsport ist schon seit längerer Zeit eine Trendsportart, die viele Anhänger gefunden hat. Mittlerweile gehören die Hobbyläufer zum gewohnten Bild in Parks, Wäldern oder an der Straße. Für diesen Hype gibt es viele gute Gründe: Der Laufsport fördert die Gesundheit auf verschiedenste Weise, ist günstig und vor allem unkompliziert. Außerdem stellt das Laufen die Grundlage für viele andere Sportarten dar. Die anhaltende Corona Pandemie hat natürlich auch erhebliche Auswirkungen auf den Freizeitsport. Der Zutritt zu Sportstätten wie Turnhallen ist eingeschränkt, zahlreiche sportliche Veranstaltungen mussten abgesagt werden. Dieses hat dazu geführt, dass viele Freizeitsportler den Laufsport für sich entdeckt haben allein in den vergangenen Wochen und Monaten ihre Runden in und um Deggendorf gedreht haben. Mit dem Herbst steht nun die dunkle und bisweilen auch nasse Jahreshälfte vor der Tür. Da fällt es manchen schon einmal schwer, sich von der Couch zu erheben und die Laufschuhe wieder anzuziehen. Wie schnell ist dann die Fitness der vergangenen Wochen verschwunden und sind anstelle dessen ein paar Kilos auf der Waage hinzugekommen. Für alle, die dennoch gesund und fit durch den Winter kommen möchten, stellt das Laufen in der Gruppe ein interessantes Angebot dar. Bei den Lauftreffs, die der Laufverein Deggendorf regelmäßig anbietet, trifft man sich mit Gleichgesinnten und Gleichtrainierten. Dabei besteht keinerlei Leistungsdruck durch ein Trainingsprogramm. Man kann jederzeit einsteigen und beim „Laufen ohne zu Schnaufen“ sich gegenseitig austauschen und gleichzeitig seinem Körper, Geist und Seele etwas Gutes tun. Dabei verlieren kühlere Temperaturen und Regentropfen dann schnell ihren Schrecken. So entstehen beim gemeinsamen Laufen aus Bekanntschaften auch immer wieder (Sport-) Freundschaften. Dieses Angebot möchte der Laufverein Deggendorf nun allen Interessierten am Laufsport machen. Alle Läufer, unabhängig von einer Vereinsmitgliedschaft, sind am 19. und 22. Oktober herzlich eingeladen, um 18.00 Uhr eine Runde von 6-10 km gemeinsam mitzulaufen. Treffpunkt ist am Donau Wald Stadium, wo die Mitglieder des LV Deggendorf an ihren hellblauen Trikots leicht zu erkennen sind.

Siebenfacher Ultramarathon am Neckar

von dem Presseteam

Frank Reichl Drittplazierter nach 379 km

Am Samstag, den 29. August 2020 machte sich Frank Reichl vom LV Deggendorf auf den Weg zum 1. Neckarlauf 2020. Dieser sollte ihn in sieben Tagen mit dem Rhythmus „laufen – essen – schlafen“ entlang des Neckars über 379 km an sein Ziel führen. Dabei mussten nach dem Start um 7.00 morgens durchschnittlich am Tag 54 km gelaufen werden. Dabei sind solche Belastungen für Frank Reichl keineswegs ungewöhnlich. Bereits zweimal absolvierte er in den vergangenen Jahren den Deutschlandlauf, bei dem in etwa 3 Wochen über 1000 km zurückgelegt werden.
Aufgrund der aktuellen Situation durch die Corona Pandemie war es der guten Organisation um Thomas Dornburg und seinen Helfern zu verdanken, dass der Lauf überhaupt stattfinden konnte. Dafür war u.a. ein sehr gutes Hygiene- und Müllentsorgungskonzept erforderlich, das auch den Kontrollen durch das Ordnungsamt ohne Weiteres standhielt.

Der Lauf startete am Sonntag, den 30.08.2020 mit 58 Teilnehmern im Alter von 22 bis 80 Jahren, darunter 14 Damen. Die Strecke führte sie über 7 Etappen vom Neckarursprung bei Villingen-Schwenningen schließlich zur Neckarmündung nach Mannheim. Dabei wurden auch einige große Städte wie z.B. Stuttgart, Heilbronn und Heidelberg durchquert. Hier wurde von den Veranstaltern darauf geachtet, dass die Läufer beispielsweise sehr wenige bzw. keine Ampeln in den Städten zu überqueren hatten, was für die Läufer recht angenehm war, da sie nicht ständig bei Rot stehen bleiben mussten. Insgesamt war die Strecke sehr schön und abwechslungsreich abgesteckt und erleichterte so den Teilnehmern die Anstrengungen besser zu ertragen. Das Wetter bescherte an den ersten drei Tagen Regen, besserte sich dann aber im Verlauf.

Übernachtet wurde in Turnhallen, was für einen Etappenlauf gut geeignet ist, da es hier ausreichend Platz für die Schlafplätze und Gepäckunterbringung gibt und auch die Möglichkeit zum Trocknen der Kleidung besteht. Leider wurden aufgrund der aktuellen Lage zwei Hallen abgesagt, so dass in Tübingen und bei Neckargmünd auf Zelte ausgewichen werden musste. Die Verpflegung wurde komplett vor Ort zubereitet und an individuelle Wünsche der Teilnehmer angepasst. Das hatte den großen Vorteil, dass jeder Teilnehmer jederzeit ausreichend essen konnte und auch die langsameren Sportler immer eine frisch zubereitete warme Mahlzeit hatten. Daher hatte Frank Reichl während des Laufes auch ein Auge darauf, nicht noch Gewicht zuzunehmen. Diese organisatorischen Details zeigen aber auch, mit wie viel Herzblut die Ausrichter die Veranstaltung geplant haben, sodass schließlich auch 48 stolze Teilnehmer den Lauf am Zielort beenden konnten.

Mit dem Verlauf des Rennes war der LVler sehr zufrieden. Er konnte das Tempo von der ersten bis zur letzten Etappe konstant durchlaufen und die letzten Etappen jeweils als Zweiter beenden. Nach sieben Tagen schaffte es Frank Reichl nach 37 Stunden und 46 Minuten als Gesamtdritter mit 4 Minuten Rückstand auf den Zweiten auf das Podest.

Foto 1 (Frank Reichl)
Foto 2 v.l.n.r.: Frank Reichl (3. Platz), Karl-Heinz Dravec (1. Platz), Michael Kiene (2. Platz)

Nordic Walking-Gruppe des LV wandert auf Flussweg

von Walter Körner

18 km von Bayerisch Eisenstein nach Zwiesel unterwegs

Am 5. September wollte die Nordic Walking-Gruppe des Laufvereins eigentlich beim geplanten 17. Büchlstein-Nordic Walking in Grattersdorf an den Start gehen, aber leider wurde die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Als Ersatz organisierte Walter Körner, für die NoWa-Gruppe an diesem Tag eine Wanderung auf dem Flussweg von Bayerisch Eisenstein nach Zwiesel.
Mit der Waldbahn ging es am Morgen von Deggendorf nach Eisenstein und dann durch den Wanderpark im Ort sofort weiter zum Flusswanderweg am Großen Regen. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, was sich natürlich auch positiv auf die Laune der Teilnehmer auswirkte.

Innerhalb kurzer Zeit wechselte der Weg zweimal die Flussseite und führte dann durch einen herrlichen Mischwald bis zur ersten kurzen Rast der Gruppe im kleinen Ort Seebachschleife. Hier überquerte man erneut den Großen Regen und folgte dem schmalen Flussweg, vorbei an den Orten Regenhütte und Ludwigsthal. Kurz vor Ludwigsthal wurde letztmalig die Flussseite gewechselt und kam nach kurzer Zeit am sogenannten "Fällenrechen" vorbei, einer überdachten Holzbrücke, an der Baumstämme durch den Rechen sortiert wurden, bevor sie weiter in Richtung Zwiesel geflößt worden sind. Die letzte Holztrift fand 1959 statt.