Winteraufenthalt der LV- Nordic Walker in Lindberg

von Walter Körner

Trotz Schneemangel aktiv, bei anhaltend guter Stimmung

Treffpunkt bei Anreise war der "Weißwurstäquator" in Zwiesel

14 Angehörige der LV-Nordic Walking-Gruppe hielt sich vom 30.01. bis 02.02.2020 im Bayerischen Wald auf, um Wintersport zu treiben. Man wollte Skilanglaufen und Schneeschuhtouren unternehmen. Leider ließ der Schneemangel im Bereich Zwieseler Waldhaus und Falkenstein die geplanten sportlichen Aktionen nicht zu. Auch auf dem sonst schneesicheren Bretterschachten unterhalb des Großen Arbers waren die Loipen mehr schlecht als recht benutzbar. So machte man das, was man als Nordic Walking-Gruppe sonst auch macht, sich einfach mit Stöcken bewegen. Für die Anreise hat NoWa-Trainer Walter Körner als Treffpunkt den "Weißwurstäquator" am Ortseingang von Zwiesel vereinbart. Gemeinsam ging es dann ins Pfefferbräustüberl in Zwiesel zum Weißwurstessen. Danach erreichte man das gebuchte Hotel Ahornhof in Lindberg. Nach dem Einchecken unternahm die Gruppe noch eine kleine Tour bzw. einen Spaziergang im Umkreis des Hotels.

Erstes Wanderziel, Schwellhäusl, ist erreicht

Am Tag darauf ging es morgens ins Hallenbad zur Wassergymnastik mit Gabi Achatz, dann zum Frühstück und anschließend wanderte man zur bekannten Trifterklause "Schwellhäusl" und zurück. Danach stattete man kurz der einzigartigen, neuromanischen katholischen Pfarrkirche Herz-Jesu-Kirche in Ludwigsthal einen kurzen Besuch ab. Am Nachmittag fuhr die Gruppe nach Zwiesel, besichtigte dort eine Bärzwurzerei mit Verkostung, die mit acht Meter höchste Kristallglas-Pyramide der Welt aus 93665 Weingläsern vor der Glasfabrik Schott und den "Dom des Bayerischen Waldes", wie die Stadtpfarrkirche St. Nepomuk genannt wird. Auf dem Kirchplatz war man erstaunt, dass mehrere Fernseh-Übertragungswagen des ZDF herumstanden und sich in der Kirche viele ZDF-Angehörige zu schaffen machten. Der gerade anwesende Zwieseler Stadtpfarrer Martin Prellinger informierte die Deggendorfer darüber, dass in zwei Tagen eine Heilige Messe aus der Kirche live übertragen und deswegen die Ausleuchtung getestet wird. Nach einem interessanten Gespräch mit dem Pfarrer ging es zurück zum Hotel, ins Hallenbad und in die Sauna. Nach dem Abendessen traf man sich im Seminarraum zu einer 1. Hilfe-Auffrischung in Theorie und Praxis. Geleitet wurde diese vom NoWa-Angehörigen Carsten Kralisch, als ausgebildeten Sanitätsbeamten bei der Bundespolizei. Dies war eine super Sache, alle sind wieder auf den neuesten Stand gebracht worden.

Am Flusswanderweg ging es von Ludwigsthal nach Bayerisch Eisenstein.

Am nächsten Tag, nach Wassergymnastik und Frühstück erreichten die LVler den Großen Regen und marschierten dann auf dem Flusswanderweg über Regenhütte und Seebachschleife nach Bayerisch Eisenstein. Dort wurde in der Schmugglerhütte kurz eingekehrt, bevor man mit der Waldbahn zurück nach Ludwigsthal fuhr und kurz darauf wieder das Hotel erreichte. Dort wurde nachmittags relaxt bei Kaffee und Kuchen, sowie erneut Hallenbad und Sauna genutzt. Nachdem es der letzte Abend war, setzte man sich in der Hotelbar noch zusammen und pflegte die Gemeinschaft bei Live-Musik und netten Gesprächen. Nach gemeinsamem Frühstück und anschließendem Auschecken verabschiedete man sich tags darauf und es ging zurück nach Deggendorf. Trotz des Schneemangels war die Stimmung innerhalb der Gruppe immer positiv. Es gibt sogar schon Überlegungen, diesen Winteraufenthalt einmal bei genügend Schnee zu wiederholen.

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